Archiv der Kategorie: Biographien und Persönlichkeiten

Trumps Lügen und dessen Folgen

Der Wahlkampf in den USA zwischen Donald Trump und Kamala Harris nimmt immer weiter an Fahrt auf, wie man klar bei der Präsidentschaftsdebatte am Abend des 10.Septembers (EST) sehen konnte. Und wie zu erwarten, wurden Aussagen verdreht, Halbwahrheiten erzählt und falsche Tatsachen wiedergegeben. Ex-Präsident Donald Trump fällt jedoch dadurch auf, dass der Großteil seiner Aussagen falsch ist und diese ständig auf ihre Richtigkeit überprüft werden müssen. Es ist nachgewiesen, dass er in seinen Reden sehr oft Lügen verbreitet, und doch ist er nun wieder ein beliebter Präsidentschaftskandidat. Die Verbreitung von Desinformationen an so hoher Stelle stellt in den Vereinigten Staaten von Amerika ein immer größer werdendes Problem dar, weil es große Folgen mit sich bringen kann, wie zum Beispiel der Sturm auf das Kapitol.

06.01.2021: Der Sturm auf das Kapitol

Der damalige Präsident Donald Trump verbreitete bereits Monate vor dem Tag der Wahlen Falschinformationen über die Wahl, indem er behauptete, die gegnerische Partei der Demokraten beeinflusse die Wahlen illegal und würde das Wahlergebnis fälschen. Zudem war Teil seines Tweets auf der Plattform X nur 4 Tage nach der Wahl: “We won the Presidential Election, by a lot. FIGHT FOR IT. Don’t let them take it away!” (“Wir haben die Präsidentschaftswahl gewonnen, mit großem Vorsprung. KÄMPFT FÜR SIE. Lasst sie sie nicht wegnehmen!“). Für den angeblichen Wahlbetrug gab es jedoch keinerlei Beweise. Viele von Trumps Unterstützern nahmen ihn allerdings beim Wort, glaubten den Wahlbetrugstheorien und folgten seinem Aufruf zum Kampf bei den Protesten am 6. Januar 2021, die zu dem Sturm auf das Kapitol eskalierten. Der ehemalige US-Präsident wurde anschließend vor einem Bundesgericht wegen Versuch der Einflussnahme auf das Ergebnis der Wahl 2020 und seine Rolle rund um den Sturm seiner Anhänger auf das Kapitol angeklagt. Diese Anklage wurde jedoch aufgrund eines Urteils des Supreme Courts, dass Trump für offizielle Handlungen Immunität verschafft, pausiert.

10.09.2024: Die Präsidentschaftsdebatte

Bei der Präsidentschaftsdebatte vom 10. September wurden sowohl von Harris als auch von Trump Aussagen getätigt, die richtig gestellt werden mussten, wobei es bei Trump mehr als doppelt so viele Falschaussagen waren als bei Kandidatin Harris. So griff Trump auch die in der vergangenen Woche in den Sozialen Medien weit verbreitete Behauptung auf, dass haitianische Migranten in der Stadt Springfield im US-Bundesstaat Ohio Haustiere stehlen und sie essen würden, unter anderem Hunde und Katzen. Sowohl die Stadt Springfield als auch die örtliche Polizei haben erklärt, dass es keine Beweise für diese Behauptung gebe. Ein Moderator der Debatte schritt ebenfalls noch während der Diskussion ein und erklärte, dass es keine glaubhaften Berichte gäbe, die Trumps Aussage bestätigen würden. Unter Trump-Anhängern ist diese Verschwörungserzählung aufgrund seines vehementen Glaubens daran dennoch sehr beliebt. Sie verbreiten im Internet unter anderem KI-generierte Bilder, die Trump mit Katzen und anderen Haustieren im Arm zeigen, um ihn als Retter von Tieren darzustellen. Donald Trumps Aussage hatte jedoch noch weitere Auswirkungen – abgesehen von KI-generierten Images und die bloße Verbreitung der Desinformation. So erlitt die Stadt Springfield große Nachwirkungen in Form dutzender Bombendrohungen. Alle stellten sich bisher glücklicherweise als falsch heraus, hatten jedoch dennoch zu Folge, dass Schulen zeitweise evakuiert werden mussten und ein Fest für kulturelle Diversität abgesagt wurde. „Diese Art von Desinformation ist gefährlich, weil es Menschen geben wird, die es glauben, egal wie lächerlich und dumm das ist“, sagte der Sprecher des Nationalen Sicherheitsrates, John Kirby. 

Fazit

Dies waren nur zwei Beispiele, in denen Trumps Verbreitung von Falschinformationen große negative Auswirkungen mit sich brachten. Für eine Demokratie ist eine möglichst schnelle Eindämmung und Richtigstellung solcher Aussagen unglaublich wichtig und ich möchte alle dazu anregen, sich Informationen aus seriösen gesicherten Quellen zu beschaffen und polarisierende Aussagen zu hinterfragen.

https://www.washingtonpost.com/politics/2021/01/24/trumps-false-or-misleading-claims-total-30573-over-four-years/

https://www.npr.org/2024/08/11/nx-s1-5070566/trump-news-conference

https://www.theguardian.com/technology/2024/sep/20/trump-tweets-false-label-credibility-supporters

https://www.npr.org/2024/09/11/g-s1-21932/fact-check-trump-harris-presidential-debate-2024

https://cedar.wwu.edu/wwu_honors/486/

https://www.tagesschau.de/ausland/amerika/sturm-auf-kapitol-101.html

https://www.zdf.de/nachrichten/zdfheute-live/trump-immunitaet-urteil-video-100.html

https://www.deutschlandfunk.de/trump-anklage-usa-sturm-kapitol-wahl-100.html

https://www.fr.de/politik/donald-trump-republikaner-usa-wahlbetrug-kampagne-wussten-laengst-bescheid-90997251.html

https://www.tagesschau.de/ausland/amerika/trump-migranten-verschwoerung-100.html

https://edition.cnn.com/2024/09/11/media/abc-moderators-debate-fact-check-trump-harris-false-claims/index.html

Die zunehmende Radikalität der Sprache

Wenn man Reden hört, in denen Menschen als „Ungeziefer“ bezeichnet werden, die man „ausrotten“ werde, dann formen sich direkt Gedanken über den deutschen Nationalsozialismus. Damals wurden diese Worte benutzt, um anderen Menschen, vor allem Juden, ihre Menschlichkeit zu nehmen, um ihnen sämtliche Würde und Rechte abzusprechen und sie letzten Endes in großer Zahl grausam zu ermorden. Schon zu dieser Zeit wurde die Sprache als Waffe benutzt, um die Menschen an eine radikale, menschenverachtende Sprache zu gewöhnen und damit schlimme Verbrechen weniger schrecklich klingen zu lassen. Diese Strategie funktionierte damals zum entsetzlichen Leid Vieler und sie wird heutzutage wiederentdeckt.

Die Worte vom Anfang dieses Artikels stammen aus einer Rede des ehemaligen US-amerikanischen Präsidenten Donald Trumps auf einer seiner Wahlkampfveranstaltungen im November 2023. Als „auszurottendes Ungeziefer“ bezeichnet er „Marxisten, Faschisten und linksradikale Gangster“, welche laut ihm „lügen, stehlen und bei Wahlen betrügen“. Und als wäre das nicht schon schockierend genug, sagte er in einem Interview, dass Immigranten „das Blut unseres Landes vergiften“. Mit solchen Ausdrücken ahme er eindeutig die Sprache von Diktatoren wie Hitler und Mussolini nach, merkt Joe Biden, der amtierende Präsident der USA, an. Zudem stellt Trump sich als Befreier von all den genannten autoritären Strömungen dar, wie es schon Mussolini zu seiner Zeit tat und sich letztendlich selbst zum Diktator erhob. Man fragt sich, wie es immer noch so viele Amerikaner gibt, welche voller Überzeugung auf der Seite Trumps stehen. Eine seiner Strategien, um das zu befeuern, ist die Spaltung der amerikanischen Gesellschaft. Diese ist heute wohl stärker als je zuvor in die beiden Lager der Demokraten und der Republikaner geteilt. Eine Annäherung ist kaum möglich und eine große Zahl von Trumps Unterstützern steht fest hinter seinen falschen Behauptungen, wie der des Wahlbetrugs der Demokraten im Jahr 2020. Ein richtiger, faktenbasierter Diskurs wird unmöglich, da die Aussagen der Gegenseite einfach als Lügen abgestempelt werden. Man blickt mit bange auf die nächsten Präsidentschaftswahlen, bei denen sich zeigen wird, ob Trumps Strategie der Spaltung für ihn aufgeht.

Und in Deutschland? Auch hier gibt es Tendenzen in der politischen Rhetorik, welche eindeutig auf extremes rechtes Gedankengut verweisen. Ganz prominent und in den Wahlen einen Aufwärtstrend aufweisend, ist die Alternative für Deutschland (AfD). Diese in einigen Bundesländern schon als gesichert rechtsextremistisch eingestufte Partei verwendet zwar, von Ausnahmen abgesehen, eine abgeschwächte Rhetorik – dennoch radikalisieren sich ihre Forderungen vor allem in Bezug auf Migration und linke bzw. ökologisch angehauchte Meinungen und Parteien. Hier lässt sich ebenfalls das Prinzip der Spaltung einer Gesellschaft und das Schüren von Angst vor Veränderungen durch rechtspopulistische Äußerungen feststellen.

Auf der gesamten Welt wurde und wird die Sprache zunehmend missbraucht, um zu polarisieren und zu radikalisieren. Es wird zudem die Grenze zwischen Meinungen und Fakten verwischt. Die Bedeutung (selbst-)reflektierter Gedankengänge ist somit enorm. Es wäre besser, würde man sich zuerst auch außerhalb der eigenen „Bubble“ informieren und hinterfragen, ob das, was einem vom Nachbarn erzählt wurde, wirklich wahr bzw. ob es auf eine bestimmte Situation hin anwendbar ist. Auf diese Weise könnte man Vorurteilen und extremen Gedanken wenigstens ein wenig entgegenwirken. Außerdem stehen auch vor allem Politiker in der Verantwortung, sich von radikalen Parteien klar zu distanzieren und einen sachlichen Diskurs im Sinne der ganzen Bevölkerung zu führen, anstatt sich emotionalen, populistischen Aussagen hinzugeben oder sie zu dulden.

Quellen:

https://www.br.de/nachrichten/bayern/afd-neue-radikalitaet-der-sprache,TWsKkSQ

https://www.fr.de/politik/praesident-usa-nazi-rhetorik-gouverneur-illinois-trump-wahl-zr-92685445.html

https://www.spiegel.de/ausland/donald-trump-nennt-politische-gegner-ungeziefer-kritiker-ziehen-hitler-vergleich-a-0682126d-bcdd-48cd-89c9-e71a0df0aba4

https://www.washingtonpost.com/politics/2023/11/12/trump-rally-vermin-political-opponents/

https://www.zeit.de/politik/deutschland/2023-12/afd-in-sachsen-als-gesichert-rechtsextrem-eingestuft

Sebastian Fitzek – oder wie ein Arztbesuch einen Star des deutschen Psychothrillers hervorbrachte

„Als die halbe Stunde verstrichen war, wusste er, dass er seine Tochter nie wiedersehen würde.“

So beginnt das Krimi-Debüt von Sebastian Fitzek „Die Therapie“, dass er im Jahr 2006 veröffentlichte. Es folgten weitere Werke wie beispielsweise „Der Augensammler“ (2010) oder „Der Insasse“ (2018). Auf der offiziellen Internetseite des Autors sind unter der Kategorie „Alle Werke“ bereits 39 Bücher aufgelistet, darunter auch sein neuer Psychothriller „Die Einladung“, der ab Ende Oktober 2023 gelesen werden kann, und von den Fans schon mit großer Spannung erwartet wird.

Sebastian Fitzek ist 1971 in Berlin geboren. Aktuell ist er der erfolgreichste deutsche Autor im Genre Psychothriller. Er wurde bereits mit dem Europäischen Preis für Kriminalliteratur ausgezeichnet. Seine Leidenschaft für Thriller entwickelte sich bereits in seiner Kindheit, als er mit seinem Freund Ender FSK-18-Videos ansah, die dieser aus der Wohnung seines Vaters geschmuggelt hatte. Bis zu seinem 15. Lebensjahr träumte Fitzek davon, Tennisprofi zu werden. Ein weiterer Traumberuf des jungen Sebastian war es Rockstar zu werden, doch auch dieser Wunsch erfüllte sich nicht. Als er merkte, dass auch das Studium der Tiermedizin nicht seinen Vorstellungen entsprach, wechselte er zu Jura und absolvierte das erste Staatsexamen mit anschließendem Doktor im Urheberrecht. Anschließend machte er beim Radiosender 104.6 ein Volontariat und bekam drei Jahre später ein Angebot als Chefredakteur beim Berliner Rundfunk. Fitzeks erste Bücher waren Sachbücher, die er während seiner Zeit als Chefredakteur beim Radio schrieb. Die Idee seinen ersten Thriller zu schreiben fiel Fitzek im Jahr 2000 ein, als er im Wartezimmer eines Arztes auf seine damalige Freundin wartete. Dabei schossen ihm folgende Fragen durch den Kopf: „Was, wenn meine Freundin nie wieder aus dem Praxiszimmer herauskommt? Was, wenn mir alle sagen, sie wäre dort gar nicht erst hineingegangen?“ Mit genau dieser Szene beginnt sein erster Thriller „Die Therapie“. Das Buch handelt von dem Verschwinden eines kleinen Mädchens aus dem Behandlungszimmer ihres Arztes, wobei ihrem Vater gesagt wird, sie hätte dieses nie betreten.

In seinen Thrillern verarbeitet Fitzek Themen und Erlebnisse aus seinem Alltag, von denen er inspiriert wird. Kuriose Situationen, die bei Klassentreffen, Elternabenden oder im Kindergarten seiner Kinder passieren, werden unter anderem zu Szenen in seinen Werken. Fitzeks Bücher, die mittlerweile in vierundzwanzig Sprachen übersetzt werden, sind immer zu Bestsellern aufgestiegen.

Neben seinen Thrillern und den anfangs verfassten Sachbüchern gibt es auch noch Bücher aus einem weiteren Genre. Bei dem Roman „Elternabend“ beschreibt Fitzek dies bereits auf der Titelseite: „Kein Thriller (Auch wenn der Titel nach Horror klingt).“ Im Jahr 2017 brachte der Autor auch ein Kinderbuch namens „Pupsi und Stinki“ auf den Markt. Zu seinen weiteren Werken zählt auch der 2019 veröffentlichte Roman „Fische, die auf Bäume klettern. Ein Kompass für das große Abenteuer namens Leben.“

Der Thrillerautor wird oft gefragt, bei welchem seiner Werke man am besten einsteigen sollte. Er selbst beschreibt seine Bücher als unterschiedlich und vielfältig. Der Leser sollte also danach gehen, was den jeweiligen Vorlieben entspricht, da es sich bei Fitzeks literarischen Erzählungen in der Regel um Einzelgeschichten handelt. Anstatt nur den Klappentext zu lesen, rät er den Lesern vielmehr sich mit den ersten Kapiteln zu beschäftigen, um sich ein besseres Bild von der folgenden Geschichte machen zu können. Mit seinen spannend schaurigen Geschichten wird es Fitzek sicherlich mit seinem neuen Thriller erneut gelingen, seine Fans von seinen Fähigkeiten als „Meister des Grauens“ zu überzeugen und in seinen Bann zu ziehen.  

Quellen

https://www.kino.de/artikel/reihenfolge-der-sebastian-fitzek-buecher–83g4f4cw7x

https://www.stern.de/kultur/sebastian-fitzek-ist-autor-und-meister-des-grauens-33926082.html

Der Fall Hans-Georg Maaßen

Nach Jahre langen und wiederkehrenden innerparteilichen Konflikten in der Christlich Demokratischen Union (CDU) um den ehemaligen Verfassungsschutzpräsidenten Hans-Georg Maaßen (CDU), dessen Äußerungen sich in ihrem Sprachgut dem Völkischen und Antisemitischen annähern, ist eine Entscheidung gefallen. Denn Maaßen wurde ein Ultimatum gestellt, die Partei bis zum Sonntag den 5.2.2023 freiwillig zu verlassen, sonst drohe ihm ein Parteiausschlussverfahren.

Schon seit dem Jahr 2018 ist die Person Hans-Georg Maaßen nicht unumstritten. Als es in jenem Jahr zu heftigen Ausschreitungen in Chemnitz durch Rechtsradikale kam, bestritt Maaßen diese Konflikte und zweifelte sie in ihrer Gefahr an. Aufgrund seines Handelns musste er schließlich auch den Posten als Verfassungsschutzpräsident räumen. Des Weiteren wird dem heute 60-Jährigen vorgeworfen die Beobachtung der in Teilen rechtsextremen AfD, durch den Verfassungsschutz, während seiner Amtszeit, massiv gebremst zu haben. Daraufhin trat Maaßen auch der rechtskonservativen Werte Union bei, welche sich als Basis Bewegung der CDU für konservativere Werte versteht, jedoch von der Partei nicht als solche anerkannt wird. Ende Januar wurde Maaßen schließlich auch mit einer großen Mehrheit zum Vorsitzenden der Werte Union gewählt.

Laut Aussagen von Friedrich Merz, Vorsitzender der CDU, befanden sich die Äußerung Maaßens bis jetzt noch immer gerade so unter der Grenze für aktives parteischädigendes Verhalten. Diese Grenzen hat er jedoch nun für die Meisten in einem Interview mit einem rechtsgerichteten Internetportal deutlich überschritten. Dort sprach Maaßen von einem ‘‘eliminatorischem Rassismus gegen Weiße‘‘ sowie von einer ‘‘rot-grünen Rassenlehre‘‘, welche laut ihm in der Bundesrepublik vorherrschen. Diese Aussagen sollen letztendlich zu einem geplanten Schlussstrich hinter den Fall Hans-Georg Maaßen führen. Denn die CDU unter Friedrich Merz will sich nun deutlich stärker politisch von rechts abgrenzen. Aus diesem Grund wurde Maaßen, mit Zustimmung des CDU-Präsidiums, durch den CDU-Generalsekretär Mario Czaja, zum freiwilligen Austritt aus der Partei bis Sonntagmittag den 5.2.2023 aufgerufen. Sollte Maaßen dieser Forderung nicht nachkommen drohe ihm ein Parteiausschluss verfahren. Als Grund für dieses Vorgehen lies das CDU-Präsidium verlauten: „Für seine Äußerungen und das damit zum Ausdruck gebrachte Gedankengut ist in unserer Partei kein Platz.“. Auch der Vorsitzende des Landesverbands der CDU in Thüringen habe Hans-Georg Maaßen aufgefordert die Partei zeitnahe zu verlassen. Doch trotz jeder Kritik hält Maaßen an seinen Äußerungen fest, er spricht von einer „pauschalen Verunglimpfung“ seiner Person und weist darauf hin, dass was er gesagt habe „…ist nicht rassistisch, sondern das, was viele Menschen im Land denken.“, so der ehemalige Verfassungsschutzpräsident.

Ob Maaßen nun freiwillig aus der CDU austritt bleibt weiterhin offen, jedoch kündigte er bereits an, die Schriften seiner Partei an ihn, welche ihn zum Parteiaustritt auffordern, von seinen Anwälten prüfen zulassen, da laut ihm die Kriterien für ein Ausschlussverfahren seiner Person nicht gegeben sind. Das Verfahren des Parteiausschlusses eines Mitglieds ist im Grundgesetz genaustens geregelt um Willkür bei diesem Vorgang zu vermeiden und um die Meinungsvielfalt innerhalb einer Partei zu wahren. Deshalb lautet der einzige Grund für Parteiausschlussverfahren wie folgt: „Ein Mitglied kann nur dann aus der Partei ausgeschlossen werden, wenn es vorsätzlich gegen die Satzung oder erheblich gegen Grundsätze oder Ordnung der Partei verstößt und ihr damit schweren Schaden zufügt.“. Diese Grenze ist jedoch schwer festsetzbar. Deshalb führen Parteiausschlussverfahren meist zu langwierigen Prozessen welche über Jahre hin andauern können. Ein Beispiel wäre der ehemaliger Berliner Finanzsenator Thilo Sarrazin (SPD), welcher erst 2020 nach drei Parteiordnungsverfahren aus der SPD ausgeschlossen wurde.

Sollte Maaßen sich nun wie vermutlich nicht für einen freiwilligen Austritt aus der CDU entscheiden, würde es zu einem Parteiausschlussverfahren kommen, dessen langwieriger Prozess könnte die Volkspartei in ihrer Handlungsfähigkeit gegenüber anderen politischen Themen enorm einschränken. Des Weiteren könnte Maaßen sich als Märtyrer darstellen, dies würde ihm im Gegenzug eine Bühne für seine politische Agenda liefern, genau der Fall den die CDU eigentlich verhindern wollte.

Quellen:

Maaßen und die CDU: Warum ein Parteiausschluss nie einfach ist | tagesschau.de

Partei setzt ihm Frist : CDU-Präsidium fordert Maaßen zum Austritt auf | tagesschau.de

Möglicher Parteiausschluss: CDU wendet sich gegen Maaßen | tagesschau.de

Fall Maaßen: Riskante Bewährungsprobe für die Merz-CDU | tagesschau.de

Ex-Verfassungsschutzchef: Maaßen neuer Chef der Werteunion | tagesschau.de

Meinung: Vivienne Westwood – Modepüppchen rebelliert

Am 29. Dezember vergangenen Jahres starb eine der berühmtesten Modedesignerinnen unserer Zeit: Vivienne Westwood. Ohne Zweifel waren es ihre Kleidungsentwürfe, die sie zu einer bekannten Persönlichkeit machten. Sie lediglich auf den Beruf der Modeschöpferin zu reduzieren, wäre jedoch ein Fehler. „I am a fashion designer and activist.“ – so beschrieb sie schließlich selbst ihre Tätigkeit. Es waren nicht nur die Kleidungsstücke selbst, sondern vor allem die oft politischen, kontroversen und unkonventionellen Botschaften dahinter, welche Aufmerksamkeit erregten. Rückblickend auf ihr Leben sollen nun ihr Werdegang und politischer Aktivismus dokumentiert werden.

Vivienne Isabel Swire wurde am 8. April 1941 in einer kleinen Stadt namens Glossop in der englischen Grafschaft Derbyshire geboren. Sie wuchs in bescheidenen Verhältnissen auf: Ihr Vater war Schuster, ihre Mutter Arbeiterin in einer Baumwollspinnerei. Sie besuchte die „Glossop grammar school“ bevor ihre Familie 1958 nach London zog.

Dort studierte sie kurzzeitig an der „Harrow School of Art“, arbeitete dann aber in einer Fabrik und ließ sich schließlich zur Grundschullehrerin ausbilden. 1962 heiratete die Lehrerin Derek Westwood und bekam ihren ersten Sohn. 1965 folgte jedoch bereits die Scheidung und sie lernte Malcolm McLaren kennen, Kunststudent und zukünftiger Manager einer populären Punk-Band, die „Sex Pistols“. Westwood, die mittlerweile selbst erlernte Schmuck- und Modedesignerin war, eröffnete zusammen mit ihrem neuen Partner und dem Vater ihres zweiten Sohnes eine Boutique in der King’s Road 430 in London. Die dort verkauften T-Shirts mit provokativen Schriftzügen standen oft in der Kritik rechts-konservativer Politiker, fanden jedoch Gefallen in der Punk-Szene, die die englische Gesellschaft der 1970er verurteilte. Eines dieser T-Shirts von 1977, das mit dem Wort „Destroy“ bedruckt war, sollte zum Aufstand gegen Diktatoren wie Augusto Pinochet in Chile aufrufen. Doch das war erst der Anfang von Westwoods politischen Statements.

Seit 1986 trat sie getrennt von McLaren als unabhängige Designerin auf und erfreute sich zunehmender Beliebtheit. So wurde sie 1989 auf der Titelseite des Magazins „Tatler“ abgebildet, verkleidet als die damalige britische Premierministerin Margaret Thatcher. Somit wurde die Politikerin verspottet und der „Schaden“ angeprangert, den diese laut Westwood verursacht hatte. Einige Jahre später, 2005, war es erneut ein T-Shirt, das eine Botschaft beinhaltete: Das „I am not a terrorist“-T-Shirt kritisierte die geplanten Anti-Terror-Gesetze der englischen Regierung, welche unter anderem eine drei Monate lange Haft von Verdächtigen ohne Anklage ermöglichen sollte.

Ein weiteres Anliegen der Aktivistin war der Klimawandel. 2012 startete sie ihre „Climate Revolution“-Kampagne bei den Paralympics in London. 2013 arbeitete sie zusammen mit Greenpeace an einer Ausstellung mit Fotos von Prominenten, welche T-Shirts mit einem von Westwood gestalteten „Save The Arctic“-Logo trugen. 2014 schenkte sie dem einstigen Premierminister David Cameron einen Brief und eine Kiste mit Asbest zu Weinachten als Protest gegen Fracking, bei dem giftige Stoffe beim Extrahieren von Erdöl und -gas aus tiefen Gesteinsschichten freigesetzt werden. Schließlich nutzte sie auch ihre Modenschauen, um ihre Meinung zu vertreten. In ihrer „Red Label SS15 show“ von 2014 machte sie ihre Unterstützung der schottischen Unabhängigkeit deutlich und ein Jahr später, in der „Red Label AW15 show“, animierte sie die Zuschauer dazu, die grüne Partei zu wählen. Bis zu ihrem Tod stellte sie letztendlich zusammen mit ihrem zweiten Ehemann und Geschäftspartner Andreas Kronthaler sicher, dass ihre Modemarke Nachhaltigkeit befürwortet und das von ihr Gepredigte auch in die Tat umgesetzt wird.

Vivienne Westwood war eine Frau, die es nicht scheute, für ihre Überzeugungen einzustehen, welche auch nach ihrem Tod nicht an Bedeutung verloren haben. Beeinflusst von der Punk-Bewegung hat sie ihr ganzes Leben lang gegen Missstände rebelliert. Sie nutzte die Mode als Element der Kunst, kombinierte aber diese mit gesellschaftlichen Themen und machte sie somit zum Überbringer ihrer Ansichten. Die Modeikone ist gestorben, aber ihre Marke lebt weiter und setzt den Aspekt der Nachhaltigkeit fort. Ebenso hören Menschen nicht auf, dafür einzustehen, wofür sich Westwood ausgesprochen hat.

Quellen:

https://www.viviennewestwood.com/de/

https://www.dazeddigital.com/fashion/article/24335/1/vivienne-westwood-s-top-ten-political-moments

https://www.lofficielusa.com/fashion/vivienne-westwood-sex-pistols-punk-fashion-history

https://www.theguardian.com/lifeandstyle/gallery/2013/nov/30/vivienne-westwood-sexpistols

https://www.biography.com/fashion-designer/vivienne-westwood

https://www.britannica.com/biography/Vivienne-Westwood

Die Monarchie im Vereinigten Königreich – ein veraltetes System?

Im September letzten Jahres erreichte die Welt die Nachricht zum Tod der britischen Queen Elizabeth II. Mit siebzig Jahren Regierungszeit war sie die am zweitlängsten regierende Monarchin aller Zeiten, deren Tod Millionen von Menschen erschütterte. Doch nicht alle Briten trauerten um ihre Queen. Schon vor deren Tod, aber noch verstärkter seit diesem Ereignis kommt die Frage, ob die britische Monarchie abgeschafft werden sollte, immer häufiger auf. Nach der Krönung von Charles, dem Sohn der Queen, soll dieser Frage nun Aufmerksamkeit geschenkt werden.

Die britische Regierung ist eine sogenannte „parlamentarische Monarchie“. Das bedeutet, dass sie zwar noch einen regierenden Monarchen, also einen König bzw. eine Königin besitzt, aber trotzdem von einem Parlament regiert wird. Das Parlament in Großbritannien besteht aus dem House of Commons (=Abgeordnetenhaus), dem House of Lords (=Oberhaus) und dem Königshaus. Im vergangenen Jahrhundert verlor der Monarch immer mehr an Bedeutung und nimmt heute eher eine Rolle der Repräsentation ein, ähnlich wie der Bundespräsident in Deutschland. Die Hauptaufgaben des heute regierenden King Charles sind bspw. die Aufforderung zur Regierungsbildung an die Partei, die bei einer Parlamentswahl gewonnen hat. Außerdem eröffnet er ein neues Parlament und löst dieses vor einer Neuwahl auf. Er bestätigt zudem Gesetzesentwürfe und kann bei Verfassungskrisen eingreifen. Vor allem unter der Regierung von Queen Elizabeth war ihre Rolle als unparteiische Vertraute des Premierministers sehr bedeutend. Sie plante wöchentliche Treffen mit ihm, um bei Problemen Hilfe leisten zu können und einen genaueren Einblick in die politischen Geschehnisse zu bekommen. Des Weiteren ist der Monarch dafür zuständig, Bürger für besondere Verdienste zum Ritter zu schlagen und stellt das Oberhaupt der anglikanischen Kirche dar, kann also in Absprache mit dem Kirchengremium Bischöfe ernennen.

Die Tradition und Geschichte der britischen Monarchie reicht weit zurück. Schon im 9. Jahrhundert wurde sie eingeführt, hat sich jedoch im Laufe der Zeit stark verändert. Die erste große Reform fand im Jahr 1215 statt. In der sogenannten „Magna Carta Liberatum“ wurden, aufgrund von Aufständen, mehr Rechte und politische Mitsprache für den Adel festgelegt und somit die Macht des damals herrschenden Kings John eingeschränkt. In der „Glorious Revolution“ von 1688/89 fand ein weiterer Kampf gegen die Monarchie statt, bei der gefordert wurde, dass das Parlament mehr Rechte bekommt und somit die Macht des Monarchen immer mehr eingeschränkt wird. Durch das Verfassungspapier, das 1689 festgelegt wurde, die „Bill of Rights“, wurden diese Rechte festgelegt und Großbritannien zu einer konstitutionellen Monarchie ernannt.

Das Vereinigte Königreich als solches existiert allerdings erst seit dem „Act of Union“, in dem 1707 England, Schottland und Wales gesetzlich vereinigt wurden. 1800 kam im „Union Act“ Irland mit dazu und so entstand letztendlich das „Vereinigte Königreich von Großbritannien und Irland“, aus dem im Laufe des 19. Jahrhunderts schließlich eine parlamentarische Monarchie wurde.

Diese Monarchie, wie sie heute existiert, steht immer mehr in der Kritik. Gegner des Königshauses berufen sich unter anderem auf die hohen Kosten, die durch die Monarchie verursacht werden. Die königliche Familie muss keine Steuern zahlen, wird durch staatliche Zuschüsse finanziert und bekommt zusätzlich staatliche Unterstützung für Polizeischutz bei Besuchen, offiziellen Veranstaltungen usw. Außerdem sprechen viele Bürger König Charles, der seit dem Tod seiner Mutter regiert und nun als das neue Oberhaupt gekrönt wurde, nur wenig Vertrauen zu, sie sehen ihn als zu unerfahren in seinem Amt an. Hinzu kommen die vielen Krisen, die mit der britischen Krone und ihrer Geschichte verbunden sind, wie bspw. der frühere Sklavenhandel und der damalige Umgang mit den Menschen in den britischen Kolonien, sowie die Skandale rund um die königliche Familie, unter anderem der Umgang mit der Ehe zwischen Prince Charles und Princess Diana, deren Tod oder auch das Verlassen des Königshauses von Prince Harry und seiner Frau Meghan Markle.

Andererseits gibt es natürlich auch Befürworter der Monarchie, die diese als bessere Repräsention des Landes und dessen Traditionen und Geschichte ansehen. Sie stellt eine Konstante dar, die auch bei Veränderungen in der Politik nicht verschwindet. Der Monarch ist zudem unparteiisch und es werden, trotz der hohen Ausgaben für die königliche Familie, viele Einnahmen alleine aufgrund des Tourismus gemacht, der zu einem großen Teil wegen der Monarchie existiert.

Die Frage, ob die Monarchie im Vereinigten Königreich wirklich abgeschafft werden sollte, ist insgesamt ein sehr komplexes Thema, das viele Menschen in Großbritannien beschäftigt und die Gesellschaft durchaus auch spaltet.

Quellen:

Internet:

https://www.tagesschau.de/queen-befugnisse-koenig-101.html

https://www.studysmarter.de/schule/englisch/landeskunde-englisch/british-monarchy/

https://www.royal.uk

https://www.dw.com/de/großbritannien-und-der-lange-schatten-der-sklaverei/a-53846760

Das Leben der Queen – Zur Erinnerung an Queen Elizabeth II.

Am 8. September 2022 verstarb Queen Elizabeth II. mit 96 Jahren auf Schloss Balmoral in Schottland.  Sie hat ihr ganzes Leben in den Dienst der Krone und den ihres Landes gestellt – in guten wie in schlechten Zeiten. Kein anderer Mensch hat so lange regiert wie die britische Queen Elizabeth II. Ihr Motto: „Never complain, never explain“, auf deutsch: „Beschwere dich nie, erkläre dich nie.“ Kurz vor der Krönung ihres Sohnes Charles zum neuen König lohnt sich nochmals ein Blick zurück auf die verstorbene Monarchin.

Queen Elizabeth II. wurde am 21. April 1926 geboren und in der Privatkapelle des Buckingham Palace auf den Namen Elizabeth Alexandra Mary getauft. Sie war die älteste Tochter von Herzog Albert, dem späteren König George VI und seiner Frau Elizabeth, geborene Lady Bowes – Lyon. Während ihrer Kindheit erhielt sie eine private Erziehung am Königshof von ihrer Mutter und der schottischen Gouvernante Marion Crawford. Seit ihrer Kindheit spielten Pferde und Hunde, vor allem ihre Corgis eine große Rolle in ihrem Leben, zudem tat sie sich gegenüber ihrer jüngeren Schwester Margaret Rose als Vorbild an Selbstbeherrschung und Disziplin hervor. Beide Prinzessinnen verbrachten die unruhigen Jahre des Zweiten Weltkrieges in Windsor Castle. Mit 18 Jahren schloss sich Elizabeth dem Heimatshilfsdienst ATS an. Daraufhin machte sie den Führerschein und wurde zur Automechanikerin und Kraftfahrerin ausgebildet. Außerdem begleitete sie ihre Eltern auf vielen offiziellen Reisen. Bei einem Staatsbesuch in Südafrika 1947 absolvierte die Prinzessin ihren ersten großen Auftritt. Dort hielt sie eine Rundfunkansprache, in der sie sich zum Dienst am Commonwealth verpflichtet, dem Bund ehemaliger britischer Kolonien.

Als die Princess of York, wie Elizabeth auch genannt wurde zur Welt kam, rechnete wohl kaum einer damit, dass Elizabeth Alexandra Mary eines Tages Königin von Großbritannien werden würde. Denn während der Regierungszeit ihres Großvaters George V steht sie nur als dritter Stelle der Thronfolge. Nach seinem Tod bestieg ihr Onkel wie geplant den Thron. Doch aufgrund seiner Lieber zu einer amerikanischen Schauspielerin dankte er nach einem Jahr ab und wurde von seinem Bruder, Elizabeths Vater abgelöst. Dies bedeutet automatisch, dass seine älteste Tochter Elizabeth Kronprinzessin wird. Damit begann für sie ein großer Schritt in die Öffentlichkeit.

Elizabeth lernte ihre große Liebe bereits im zarten Alter von 13 Jahren kennen. Philip war Kadett an der königlichen Marineschule und zum Zeitpunkt ihrer Begegnung 18 Jahre alt. Prinz Philip führte bis zu seiner Hochzeit mit Elizabeth den Familiennamen Schleswig – Holstein – Sonderburg – Glücksburg. Für diese Hochzeit verzichtete er auf seinen Titel Prinz von Dänemark und Griechenland und nahm den Namen nach seinem Onkel Mountbatten an. Die Hochzeit der beiden fand am 20. November 1947 in der Westminster Abbey statt. Es war die erste Adelshochzeit, die in den Medien live übertragen wurde. Am 14. November 1948 wurde Prinz Charles geboren. Mit Anne, Andrew und Edward bekam Elizabeth noch drei weitere Kinder.

Am 6. Februar 1952 starb George VI, die Nachricht über den Tod ihres Vaters erreichte Elizabeth während ihrer Reise nach Kenia. Als Thronfolgerin wurde sie zur Königin des vereinten Königreiches Großbritannien proklamiert und wählte den Namen „Elizabeth II.“. 1953 wurde sie in einem Staatsakt in der Westminster Abbey offiziell zur Königin gekrönt. Mit ihrer Krönung wurde ihr ältester Sohn Charles Thronfolger.

Auch Elizabeth bekam die Schattenseiten des öffentlichen Lebens schnell zu spüren: Ob Familienskandale oder Staatskrise, das Privatleben der königlichen Familie geriet immer mehr ins Rampenlicht. Als Königin hatte Elizabeth vor allem repräsentative Aufgaben. Sie empfang hohe Staatsgäste, besuchte Einrichtungen, verlieh Adelstitel, Orden und Abzeichen. Auch der Ritterschlag ist im Vereinigten Königreich eine bis heute erhalten gebliebene Auszeichnung, die nur durch den jeweils amtierenden britischen Monarchen verliehen werden kann.

Um den Fortbestand des Stammbaums der Familie Windsor musste sich die Queen zu ihren Lebzeiten keine Sorgen machen. Die folgenden Generationen haben für eine gute Absicherung und Zukunft gesorgt.

Am 9. April 2021 verstarb Prinz Philip, Herzog von Edinburgh, im Alter von 99 Jahren. Queen Elizabeth II. folgte ihm kaum eineinhalb Jahre später. Im Alter von 96 Jahren starb sie am 8. September auf ihrem Landsitz Schloss Balmoral in Schottland. Die Zeiten änderten sich, Elizabeth II. aber vermittelte trotz Staats- und Familienkrisen Kontinuität. Sie erschien stets unerschütterlich, diszipliniert und als Person fast undurchdringlich.

Quellen:

https://www.royalhistory.de/koeniginelizabeth

https://www.sueddeutsche.de/panorama/leben-von-queen-elizabeth-ii-gute-zeiten-echte-zeiten-1.1357726

https://www.merkur.de/boulevard/queen-elizabeth-britisches-koenigshaus-monarchin-stammbaum-kroenung-tod-leben-karriere-90659933.html

https://www.gala.de/stars/starportraets/queen-elizabeth-20484036.html

https://www.bunte.de/royals/britisches-koenigshaus/queen-elizabeth-ii-die-ewige-koenigin.html

https://www.studysmarter.de/schule/englisch/landeskunde-englisch/queen-elizabeth/