Alle Beiträge von Anna-Letizia Weiß

32 Jahre Mauerfall & wiedervereinigtes Deutschland – oder doch nicht ganz?

Tausende Menschen jubeln sitzend oder stehend auf der Berliner Mauer – einer Mauer und Trennline zwischen der vierzig Jahre lang getrennten ehemaligen BRD und DDR. Die Bilder aus der Nacht vom 9. November 1989 werden verbunden mit Freude, Spannung, Freiheit und allen voran mit einem Ende der deutschen Teilung. Doch mit Blick auf sowohl die Jahre zur Zeit der Mauer als auch auf die Jahre danach stellt sich die Frage:  Inwiefern kann man Deutschland heutzutage 32 Jahre nach Mauerfall wirklich als vereinigt bezeichnen?

Rückblickend konnte man vermutlich schon zu Beginn feststellen, dass sich nach der Aufteilung Deutschlands durch die vier Besatzungsmächte nach Kriegsende 1945 und schließlich der Gründung der Bundesrepublik Deutschlands (BRD) und der Deutschen Demokratischen Republik (DDR) die beiden Staaten in verschiedene Richtungen bewegen würden. Denn somit gab es nicht nur zwei Staaten unter unterschiedlicher Führung, sondern auch hinsichtlich der politischen Systeme sowie der Wirtschaft wurden die Unterschiede zwischen den beiden Staaten im Laufe der Jahre zunehmend größer. Während auf der einen Seite die BRD eine Westintegration anstrebte und sich zu einer parlamentarischen Demokratie entwickelte, baute sich auf der anderen Seite in der DDR eine politische Führung unter der SED nach marxistisch-leninistischem Vorbild auf. Im Gegensatz zur BRD, in der durch finanzielle Hilfen auch im Hinblick auf den Marshall-Plan bald ein wirtschaftlicher Aufschwung möglich war, wuchs in der Bevölkerung der DDR aufgrund der schlechten wirtschaftlichen Bedingungen und Lebensverhältnisse infolge des Scheiterns des Systems der Planwirtschaft Unruhe. Bis nach dem Fall der Berliner Mauer und der formellen Wiedervereinigung am 3. Oktober 1990 Deutschland wieder vereinigt war. Oder etwa doch nicht ganz?

Zunächst stellte die Vereinigung des kapitalistischen Wirtschaftssystems der BRD mit einem sozialistischen Staat und die Angleichung des Lebensstandards eine große Herausforderung dar. Einerseits ermöglichte eine finanzielle Unterstützung der neuen Bundesländer durch die ehemalige BRD mit Fonds Deutscher Einheit und dem Solidaritätszuschlag die wirtschaftliche Situation im Osten zu verbessern. Während beispielsweise 1990 das Pro-Kopf-Einkommen im Osten im Vergleich zu Westdeutschland bei rund 43 Prozent lag, erreichte 2020 die Wirtschaftskraft der neuen Bundesländer im Bundesdurchschnitt rund 81 Prozent. Zudem gleichen sich die Rente weiter an und die Differenz der Arbeitslosenquoten zwischen den beiden ehemaligen Staaten wird immer geringer. Im Gegensatz zu 2005, als die Arbeitslosenquote aller Erwerbstätigen in den alten Bundesländern bei 9,9 Prozent lag und die der ehemaligen DDR bei 18,7 Prozent, stellte man im Jahr 2020 bei 5,6 Prozent in den alten und 7,3 Prozent in den neuen Bundesländern nur noch einen geringen prozentualen Unterschied fest. Außerdem ist positiv anzumerken, dass schon 1995 im Osten etwa 90 Prozent aller Haushalte mit Telefonanschlüssen ausgestattet wurden und auch der Ausbau der Infrastruktur in allen Bereichen kontinuierlich voranschreitet.

Doch mehr als 30 Jahre nach dem Fall der Mauer ist noch immer ein Rückstand zu Westdeutschland zu erkennen.

Auch wenn das Nettogesamtvermögen privater Haushalte in der ehemaligen DDR seit der Wiedervereinigung insgesamt angestiegen ist, ist noch immer ein großer Abstand zu den alten Bundesländern erkennbar. Beispielsweise wiesen die privaten Haushalte der neuen Bundesländer im Jahr 2018 rund 33 Prozent an Nettogesamtvermögen auf, während das der ehemaligen BRD um die 47 Prozent betrug. Wenngleich die Arbeitslosigkeit im Osten seit 1990 gesunken ist, herrscht dort ein noch größerer massiver Fachkräftemangel als im Westen. Dies liegt nicht nur an der Abwanderung von vor allem junger ehemaliger DDR-Bürger in den Jahren nach der Wiedervereinigung, sondern auch daran, dass der Anteil an ausländischer Zuwanderung in den neuen Bundesländern beispielsweise im Jahr 2019 fast drei Mal geringer war, wie in den alten Bundesländern. Dieser erhebliche Unterschied bringt nicht nur mit sich, dass im Osten kaum ausländische Fachkräfte den Fachkräftemangel beheben können, sondern somit wird auch die Problematik des demografischen Wandels im Osten zusätzlich verstärkt.
Vor allen Dingen erlebten viele ehemaligen DDR Bürger die Jahre nach dem Mauerfall eher als eine Angleichung an den Westen als eine Wiedervereinigung auf Augenhöhe.

Eine Angleichung der DDR, einem Staat mit einem anderen politischen und wirtschaftlichen System, an die damals viel weiter entwickelte BRD und ihren hohen Lebensstandard.

Eine gewisse Diskrepanz zwischen dem früher getrennten Osten und Westen ist heute noch immer sowohl spürbar als auch an statistischen Daten erkennbar. Jedoch sollte man abschließend nicht vergessen, dass praktisch über Nacht eine Mauer fiel, die zwei Staaten 28 Jahre lang voneinander trennte. Anschließend galt zwei politisch als auch wirtschaftlich unterschiedliche Gesellschaften miteinander zu „vereinen“ und diese Herausforderung wurde in den letzten Jahren eindeutig angegangen. In den letzten 32 Jahren nach Mauerfall gab es also deutliche Fortschritte, sodass wir heute einem wieder vereinten Deutschland leben – vielleicht nicht ganz, aber doch zu einem bemerkenswerten Teil.

Quellen:
https://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Publikationen/Neue-Laender/jahresbericht-zum-stand-der-deutschen-einheit-2020.pdf?__blob=publicationFile&v=14
https://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Publikationen/Neue-Laender/2021-jahresbericht-der-bundesregierung-zum-stand-der-deutschen-einheit-jbde.pdf?__blob=publicationFile&v=10
https://www.bpb.de/geschichte/deutsche-einheit/lange-wege-der-deutschen-einheit/47436/einkommen-und-vermoegen
https://www.ddr.center/neue_bundeslaender.html
https://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Publikationen/Neue-Laender/studie-vielfalt-der-einheit.pdf?__blob=publicationFile&v=6
https://www.bundesregierung.de/breg-de/themen/deutsche-einheit/1949-1990-geteiltes-deutschland-und-wiedervereinigung-363570
https://www.bundesregierung.de/breg-de/themen/die-wirtschaftliche-lage-der-ddr-vor-der-wende-1989-317236
https://www.bundesregierung.de/breg-de/themen/deutsche-einheit/bericht-stand-der-einheit-2021-1939552
https://www.cicero.de/innenpolitik/30-jahre-wiedervereinigung-deutsche-einheit-bilanz-ddr-brd
https://www.mdr.de/nachrichten/sachsen-anhalt/vergleich-ost-west-rente-abwanderung-gender-paygap-lohn-betreuung-kita-100.html



Der Klimawandel – eine reale und ernstzunehmende Bedrohung für Mensch und Natur

Überflutete Straßen und Gassen, zerstörte Häuser, weggespülte Autos. Diese Bilder aus vielen Teilen Deutschlands von vor einigen Wochen sind sicher nicht nur dem Großteil der deutschen Bevölkerung bekannt. Vielleicht vermochten zynische Kommentare wie „Wenn wir wegen Corona nicht ans Meer können, dann kommt das Meer eben zu uns“ unter Videos, die überschwemmte Gärten zeigen, den einen oder anderen hinsichtlich vereinzelt wieder gestiegener Infektionszahlen und Debatten um eine Corona-Impfpflicht zum Schmunzeln bringen. Jedoch werden einem durch die Zahlen der verunglückten Menschen und Tiere und die Nachrichten über das Ausmaß der Zerstörung von jahrelang aufgebautem Eigentum der Ernst der Situation abermals bewusst gemacht.

Ernst – ja, das ist die Lage wirklich und wir sind zu einem großen Teil dafür verantwortlich.

Angesichts dessen, dass wir fast täglich mit Nachrichten und neuen Erkenntnissen über die Veränderung unseres Klimas konfrontiert werden, kennen durchaus vermutlich die meisten von uns die bedrohlichen Folgen des Klimawandels bzw. der Erderwärmung. Dennoch gibt es viele Menschen, die dem wissenschaftlich erwiesenen Klimawandel und dass wir Menschen mit unserem Verhalten einen wesentlichen Teil zur Erwärmung unseres Planeten beitragen, skeptisch gegenüberstehen oder ihn sogar leugnen.
Doch die globale Erwärmung findet de facto statt und deren Auswirkungen stellen nicht nur für Tiere und die Umwelt, sondern auch für uns Menschen eine zunehmende Bedrohung dar. Abgesehen davon, dass die globale Durchschnittstemperatur laut dem Weltklimarat (IPCC) im Jahr 2017 einen Anstieg um etwa ein Grad Celsius seit dem vorindustriellen Zeitalter erreichte, beschleunigt sich der Prozess der Erderwärmung zusätzlich. Verschwinden von Gletschern, vermehrte Hitze- und Kälterekorde, Schmelzen der Polkappen und folglich ein Anstieg des Meeresspiegels – diese und viele weitere Folgen der Erderwärmung zeigen sich in den letzten Jahren und Jahrzehnten in zunehmendem Maße. Hinsichtlich des Temperaturanstiegs könnte man meinen, dass nur das erhöhte Auftreten von Naturereignissen wie Waldbränden aufgrund von Hitze und Trockenzeit als Beleg für den Klimawandel herangezogen werden kann. Doch zu solchen „Extremwetter“ zählen auch Starkregen und Unwetter, die u.a. die Überflutungen in Deutschland und anderen Ländern wie Belgien verursacht haben, oder extrem kalte Winter. Vielleicht sind dem einen oder anderen noch die Bilder dieses Winters aus Spanien im Gedächtnis geblieben, als man sich dort bei Tiefsttemperaturen auf dicken Schneemassen mit Skiern durch die Straßen Madrids bewegen konnte.

Fakt ist, dass mit dem globalen Temperaturanstieg der letzten Jahre die Zahl und Stärke extremer Wetterphänomene, die nachweislich auch uns Menschen gefährden und zu erheblichen Schäden führen, gestiegen sind.

Zudem ist zu berücksichtigen, dass wir Menschen mit unserem (Konsum-)Verhalten und unserer heutigen Lebensweise entscheidend zur Erwärmung unseres Planeten beitragen. Einerseits ist der Aspekt, dass es in der Erdgeschichte schon immer Klimaveränderungen gegeben hat, durchaus wahr. Aber der gravierende Unterschied hinsichtlich eines natürlichen Klimawandels ist die Geschwindigkeit und der Zeitraum, in dem sich das Klima ändert. Im Gegensatz zu früheren Veränderungen über mehrere tausend Jahre geschah die globale Erderwärmung um ungefähr ein Grad Celsius innerhalb von weniger als 200 Jahren und schreitet kontinuierlich voran. Parallel zu genau dieser rasanten Entwicklung beobachtet man steigende CO2-Emissionen, die der Mensch zu verantworten hat. Da wir Menschen mit Beginn der Industrialisierung durch größere Emissionen an Treibhausgasen deren Gehalt in der Atmosphäre erhöhen – auch bekannt als „anthropogener Treibhauseffekt“ – ändert sich die Strahlungsbilanz. Denn das Sonnenlicht kann nicht zu dem Anteil, wie bei dem natürlichen Treibhauseffekt, der auf der Erde herrscht, reflektiert werden, und folglich erwärmt sich die Erde immer mehr.

Schlussendlich müssen wir gemeinsam Wege finden, die Klimaproblematik zu lösen. Das Ziel der UN-Klimakonferenz 2015 in Paris, einen Anstieg der Erderwärmung bis 2100 auf 1,5 Grad bzw. unter 2 Grad Celsius zu begrenzen und infolgedessen die Treibhausgasemissionen zu reduzieren ist zwar ein gutes Ziel auf politischer Ebene. Doch bei der Umsetzung kommt es letztlich auf den Einzelnen an, mit einer nachhaltigeren und bewussteren Lebensweise dazu beizutragen, das Problem des Klimawandels anzugehen. Denn er ist eine reale Bedrohung für sowohl die Natur als auch uns Menschen.

Quellen:
https://www.br.de/wissen/wetter-extremwetter-klimawandel-100.html
https://www.klimafakten.de/meldung/faktencheck-zusammenhang-klimawandel-extremwetter-hitzewellen-duerren-fluten-waldbrand-hurrikans
https://de.euronews.com/2021/01/08/35-8-c-in-spanien-filomena-bringt-rekordkalte-und-viel-schnee
https://www.mpg.de/13820383/klima
https://www.greenpeace.de/themen/klimawandel/folgen-des-klimawandels/klimawandel-foerdert-waldbraende
https://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/klimawandel-antworten-auf-die-wichtigsten-argumente-der-leugner-a-1286437.html
https://www.care.de/care-hilfe/themen/klimawandel
https://bildungsserver.hamburg.de/atmosphaere-und-treibhauseffekt/2069650/treibhauseffekt-anthropogen-artikel/
https://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Artikel/Industrie/klimaschutz-abkommen-von-paris.html
https://klima-arena.de/die-klima-arena/klimaneutral/15-grad-ziel/

Aus Wind werde Wasser

eine Film-Rezension

Windrad, Windmühle, Energie, Windkraft, Himmel, Umwelt

Ein Hoffnungsschimmer in Trockenzeit und Hungersnot: Ein dreizehnjähriger Junge im südostafrikanischen Malawi versucht mit einer erfinderischen Idee seine Familie und sein Dorf zu retten

Malawi ist ein kleiner Binnenstaat im Südosten Afrikas und zählt zu den zwanzig am wenigsten entwickelten Ländern der Welt (“Least Developed Countries“). Mehr als die Hälfte der Bevölkerung lebt in Armut und auch das Bildungs- und Gesundheitssystem weisen erhebliche Defizite auf. Mangelndes Schulgeld, Armut, Hungersnot – all das wird in dem Regiedebüt von Chiwetel Ejiofor „Der Junge, der den Wind einfing“ auf emotionale, aber authentische Art in der bewegenden Geschichte von William Kamkwamba thematisiert.

Der Film ,,Der Junge, der den Wind einfing“ beruht auf einer wahren Begebenheit und basiert auf der gleichnamigen Autobiografie von William Kamkwamba. Der damals 13-jährige Junge lebt Anfang der 2000er Jahre zusammen mit seinen Eltern, seiner großen Schwester Annie und seiner kleinen Schwester in einem Dorf namens Wimbe im südostafrikanischen Malawi. Sein Vater Trywell (Chiwetel Ejiofor) ist – so wie die meisten in dem kleinen Dorf – Farmer. Auch wenn das Geld in der Familie knapp ist, möchte Trywell seinem Sohn ermöglichen, in die Schule zu gehen. Diese kann er jedoch schon nach einiger Zeit nicht mehr besuchen, da die Familie das Schulgeld nicht bezahlen kann.

Kurz darauf werden auch noch für Geld große Teile des Landes an die Tabak-Industrie verkauft. Diese lässt für den Anbau von Tabak Bäume fällen, die nun nicht mehr die Felder der Farmer vor Überschwemmungen schützen können. Nach starkem Regen folgt eine lange Dürre-Periode und die Erträge reichen nicht, um Williams Familie in der Trockenzeit zu ernähren. Es beginnt eine starke Hungersnot, die Menschen beginnen die Ernte von anderen Dorfeinwohnern zu stehlen und auch die Maßnahmen der Regierung, Getreide an die Bewohner zu verteilen, lindern die Not kaum.

Was könnte die Bewohner nun noch retten?

Der wissbegierige Hauptdarsteller William Kamkwamba (Maxwell Simba), der trotz des mangelnden Schulgeldes weiterhin heimlich die Schulbücherei besucht und sich selbst mit Naturwissenschaft und Elektronik beschäftigt, hat eine einfallsreiche Lösung:
Der Bau eines Windrads.
Durch die Stromerzeugung könnte eine Wasserpumpe angetrieben werden, die die Felder auch während der Dürre bewässern kann. Jedoch benötigt William für die Propeller das Fahrrad seines Vaters, das aber das Einzige ist, was ihm noch blieb und er es angesichts dessen auf keinen Fall hergeben möchte…

Die Geschichte des Teenagers William Kamkwamba wird überzeugend und mit großer Authentizität dargestellt, wobei auch der Drehort eine große Rolle spielt. Der Film wurde nämlich ausschließlich in dem kleinen Dorf Wimbe, in dem William aufgewachsen ist, und in dem Bezirk Kasungu in Malawi gedreht. Den größten Teil des Films nimmt die Schilderung der Lebensumstände von William ein. Diese wirkt aber nicht langweilig, sondern bringt dem Zuschauer mit Gefühl und beeindruckenden Aufnahmen von weiten Feldern und einfachen Häusern in Kasungu die Welt, in der William aufgewachsen ist, näher. Von mangelndem Geld für Bildung von William oder für den Besuch einer Universität seiner großen Schwester über eine Hungersnot und Kritik an der mangelnden Hilfe der Regierung kommt es schließlich mit gelungener Spannung zum Höhepunkt der Geschichte.

Eine geglückte Verbindung einer Erzählung der heldenhaften Geschichte eines dreizehnjährigen Jungen, der versucht, sein Dorf mit Holz, Elektroschrott, einem Fahrraddynamo und dem Fahrrad seines Vaters zu retten, mit einer informativen und zugleich berührenden Dokumentation der dort herrschenden Probleme und Lebensumstände.

Der Film „Der Junge, der den Wind einfing“ ist mit seiner überzeugenden und emotionalen Erzählweise der wahren Geschichte von William Kamkwamba sehr empfehlenswert.

Netflix (2019), Länge 113 Minuten, FSK 12

Quellen:
Ejiofor, Chiwetel (2019): Der Junge, der den Wind einfing [Film], Großbritannien: BBC Films
https://www.bmz.de/de/laender/malawi
https://www.bmz.de/de/laender/malawi/soziale-situation-15216
https://worldpopulationreview.com/country-rankings/least-developed-countries
https://worldpopulationreview.com/country-rankings/poverty-rate-by-country