Podcast: Mittwoch

CDU-Neuanfang mit Merz? Politik und Hintergrund

Friedrich Merz soll die CDU aus ihrer Sinnkrise befreien. Die bei der Bundestagswahl so dramatisch abgestürzte Partei müsse intellektuell wieder satisfaktionsfähig werden, meint der designierte Vorsitzende. Endgültig ins Amt kommt der 66-Jährige nach Auszählung der rechtlich verbindlichen Briefwahl am 31. Januar. Schon jetzt hat er die Parteispitze umgebaut: Ein neuer Generalsekretär soll die Sozialpolitik betonen, vier der fünf Stellvertreterinnen und Stellvertreter sind neu und decken inhaltlich ein breites Spektrum ab. Denn nur mit Konservatismus und Wirtschaftsliberalismus, das weiß Merz gut genug, wird die CDU bei den vier anstehenden Landtagswahlen in diesem Jahr nicht erfolgreich sein können. Über die Lage der CDU und das Verhältnis zur CSU ein Gespräch mit der Leiterin unseres Hauptstadtstudios, Stephanie Stauß. Außerdem analysiert in der Ausgabe Susanne Betz, inwiefern die Haltung gegenüber der Pipeline Nord Stream 2 die Ampelkoalition belastet – die SPD tut sich, anders als Grüne und FDP, in Teilen schwer mit Kritik an Russland. Wir beleuchten die Rolle des CSU-Sportpolitikers Stephan Mayer, der zum Vizepräsidenten des Deutschen Olympischen Sportbundes gewählt worden war und zugleich als sportpolitischer Sprecher der Unionsfraktion im Sportausschuss des Deutschen Bundestags agiert und schauen auf einen ganz besonderen Handelsstreit: China hat den Handel mit Litauen ausgesetzt, weil das EU-Mitglied eine Vertretung Taiwans im Land zugelassen hat.